Fischereiverein Burghausen e.V.

 

Salzach

 

 

 

Der FV Burghausen bewirtschaftet die Salzach auf der bayrischen Seite von Flkm. 0,00 bis Flkm. 47,8,

also von der Mündung in den Inn (Flkm. 0,00) bis zum Europasteg in der Stadt Laufen.

Die österreichische Uferseite wird von Salzburg / Laufen abwärts bis kurz unterhalb der neuen Brücke bei Burghausen vom Salzburger Sportfischerverein (SSFV) bewirtschaftet.

 

 

 

Fischarten

 

Im Bereich Burghausen bis Laufen hauptsächlich Salmoniden

(Äsche, Bach- und Regenbogenforelle, vereinzelt Huchen), Barben, Aitel, Rutte oder Nase (nur stellenweise).

Im Unterlauf ab dem Alzkanal vor allem Karpfen, Brachsen, Hecht, Zander, Waller u.a.

 

Die Gewässerstrecke des FV Burghausen

lässt sich dabei entsprechend den Zufahrtsmöglichkeiten in drei Abschnitte gliedern:

 

- Unterlauf (Flkm. 0,0 bis ca. 7,0)

- Bereich Burghausen (Flkm. 7,0 bis ca. 22,4)

- Bereich Tittmoning / Laufen (Flkm. 22,4 bis 47,8)

 

 Im Bereich der Ufer- und Dammwege ist unbedingt Rücksicht auf Fußgänger und Radfahrer zu nehmen.

 

 

 

Der Unterlauf

 

reicht von der Mündung in den Inn bis etwa zum Alzkanaleinlauf bei Flkm. 6,6.

Dieser Teil liegt mit den dazugehörigen Altwässern größtenteils im NSG Inn-Salzachmündung, das bei Flkm. 5,5 beginnt.

Die Angelfischerei ist deswegen flussabwärts ab Flkm. 5,5 nur eingeschränkt gestattet

und nur Vereinsmitgliedern vorbehalten.

Größere Altwässer in diesem Bereich sind die Mastenlacke, die Dreieckslacke (dieses Gewässer darf auch mit der Innlizenz befischt werden) und die Biermeier Lacken (bei Flkm. 5,0).

Gefischt wird in diesen Altwässern meist auf Karpfen und Hecht.

An der Salzach selbst kann im NSG nur an zwei Stellen gefischt werden, auf Höhe der Baronlacke - einem mittlerweilen verlandetem Altwasser - und im Endbereich des " Sporns ",

einer schmalen Landzunge, auf der ein Fußweg bis zur Inn-Salzachmündung führt.

Im Bereich des Alzkanalauslaufs - der Alzkanal führt im Sommer deutlich wärmeres Wasser als die Salzach -

sind ebenfalls Karpfen, Brachsen und Hecht, aber auch Waller, Zander sowie vereinzelt Salmoniden zu fangen.

Der Bereich Alzkanaleinlauf ist von Neuhofen aus, die Altwässer sind von Haiming aus mit dem PKW gut anfahrbar (Zufahrtsregeln beachten !!)

 

Nebengewässer: Dreieckslacke, Mastenlacke (siehe oben) und die beiden Blaulacken (bei etwa Flkm. 6,0), die von einem kleineren Bach gespeist werden. Die Blaulacken gehören ab dem Bacheinlauf noch zum Fischereirecht des FV Bgh., sind aber für die Fischerei gesperrt.

Große und kleine Biermeierlacken (bei Flkm. 5,0)

 

Salzach - Alzkanaleinlauf

 

 

 

Bucht unterhalb Alzkanalmündung

 

 

 

 

Salzach - Innspitz

 

 

 

Bereich Burghausen bis Unterhadermark

(ca. Flkm. 7,0 bis 22,4)

 

Die Zufahrten zu diesem Bereich führen meist recht nah ans Fischwasser, die gut ausgebauten Uferwege dürfen hier aber nicht mit dem Kfz. befahren werden, so dass je nach Platzwahl ein mehr oder weniger langer Fußmarsch zum gewünschten Angelplatz angesagt ist.

Die Fischarten, auf die gefischt wird, sind hier vor allem Salmoniden, insbesonders Forellen.

Ab Burghausen / Altstadt (ca. Flkm. 11,0) von der alten Brücke ab flussabwärts

recht strukturierter Bereich mit vielen Felsen. Zufahrt und Parkmöglichkeit im Bereich des Gymnasiums gleich nach dem Beginn des Stadtbergs, weiterhin bei der neuen Brücke (Flkm. 12).

 Die nächste Zufahrt fast bis ans Gewässer ist bei Tiefenau (ca. Flkm. 14,6) - von der B20 bei Marienberg nach Raitenhaslach abbiegen, bei der Weggabelung nach Moosbrunn abbiegen und der Straße von Trutzhof bis zur Gaststätte Tiefenau folgen.

In Raitenhaslach (ca. Flkm. 17,2) kann bei der Klostergaststätte geparkt werden; von dort ca. 10 Minuten Fußmarsch den Hohlweg hinab zur Salzach.

Als letztes kann die Salzach im Bereich Burghausen bei Unterhadermark (ca. Flkm. 19,0) mit dem PKW angefahren werden (Abzweigung beim Sportplatz Raitenhaslach). Beim Kleinkraftwerk in Unterhadermark gibt es eine Parkmöglichkeit; von hier aus kann man den gut ausgebauten Uferweg flussauf- oder flussabwärts zu den jeweils ca. 1,5km entfernten Kiesbänken marschieren.

Nennenswerte Nebengewässer sind im Bereich Burghausen nicht vorhanden.

 

Salzach - Hafen Unterhadermark

 

 

 

Salzach - Bei Unterhadermark

 

 

 

Bereich Tittmoning / Laufen

(ca. Flkm. 22,8 bis 47,8 - Fischereigrenze)

 

Nach Unterhadermark gibt es die nächsten Zufahrtsmöglichkeiten zur Salzach im Raum Tittmoning.

In Tittmoning vor der Grenzbrücke rechts abbiegen zur Plättenanlegestelle (Flkm. 27,0) direkt bei der Grenzbrücke.

Hier kann man flussabwärts einen Wirtschaftsweg entlangfahren, der nach ca. 5km an der Sichenbachmündung bei Nonnreit / Klaffmühle endet. Hier gibt es eine Reihe von Kiesbänken, von denen aus bei Niedrigwasser gefischt werden kann.

Der Sichenbach ist als Nebengewässer der Salzach ebenfalls mit der Erlaubniskarte Salzach zu befischen. Das Fischereirecht des FV Bgh. im Sichenbach beginnt etwa am Fußgängersteg bei der Grenzbrücke und reicht bis zur Mündung. Der Bach ist allerdings sehr zugewachsen und nur an einigen Stellen gut zu befischen.

Flussaufwärts kann man von der Grenzbrücke aus ebenfalls einen Wirtschaftsweg benutzen, der nach ca. 1km zur Mündung der Götzinger Ache führt. Die Ache ist ein wichtiges Laich- und Jungfischhabitat und kann ebenfalls mit der Salzachlizenz befischt werden; die Schonbestimmungen für das Gewässer sind dabei strikt zu beachten. Nach ca. 400m entlang der Ache führt der Weg über den Hochwasserschutzdamm zu einer Nebenstraße, über die man weiter flussaufwärts oder bis zur B20 gelangt.

 

Als nächstes kann man nach ca. 3km wieder von "Wies" aus über den Hochwasserdamm an die Salzach gelangen (ca. Flkm. 30,2). Man überquert bei "Wies" zunächst eine Brücke über die Götzinger Ache (in diesem Bereich endet das Fischereirecht des FV Bgh.) und folgt dem Weg über den Damm bis zur Salzach. Ein Uferweg führt hier flussabwärts bzw. flussaufwärts bis auf die Höhe von Geisenfelden. Flussabwärts darf der Uferweg vom Saubacheck ab bis zur Mündung der Götzinger Ache (ca. 1km) nicht mehr befahren werden!!

Bei Geisenfelden gibt es von der B20 aus eine weitere Zufahrt zur Salzach über den Hochwasserschutzdamm.

Folgt man dem Uferweg weiter, kommt man zur Mündung des "Lebenaukanals" (Flkm. 41,6).

Beim Lebenaukanal handelt es sich um den Unterwasserkanal (ca. 400m lang) des Kraftwerks Lebenau, das von einem Stausee gespeist wird (Vorsicht Schwellbetrieb!!).

Der Lebenaukanal kann bis zum Kraftwerk ebenfalls mit der Salzachlizenz befischt werden.

Beim Kraftwerk Lebenau, das direkt an der B20 liegt, kann man ebenfalls an die Salzach gelangen. Hier muss man in Richtung Laufen kurz vor dem Kraftwerk abbiegen und dann den Weg entlang des Kanals bis zur Salzach fahren. In Mündungsnähe führt eine Brücke über den Kanal. Von hier aus kann man dem Wirtschaftsweg weiter folgen und kommt so fast bis zur Fischereigrenze beim Europasteg in Laufen (Flkm. 47,8).

Bei etwa Flkm. 45,0 wurde die Salzachflusssohle mit sog. "Offenem Deckwerk" saniert, sodass sich hier ein sehr schön strukturierter Bereich oberhalb der dortigen Kiesbank befindet.

 

Nebengewässer in diesem Bereich sind, wie schon oben erwähnt, der Sichenbach, die Götzinger Ache und der Lebenaukanal. Der Stillbach (auch Kirchheimer Ache genannt), der ca. 1km unterhalb von "Wies" in die Götzinger Ache mündet, ist Schonstrecke und für die Fischerei gesperrt.

Weiterhin gibt es einige kleinere Altwässer, wie die Schlichtener Lacke (ca. 1,5km unterhalb von Tittmoning), die Geisenfeldener Lacke (ca. 1km unterhalb des Lebenaukanals) oder die Fischerberger und Haslauer Lacken (ein gutes Stück unterhalb der Geisenfeldener Lacke, nicht sehr groß, eher schwer zu finden) in denen man auf Karpfen oder Schleien angeln kann.

 

Salzach - Tittmoning flussabwärts

 

 

 

 

Salzach - Tittmoning flussaufwärts

 

 

 

 

Salzach - Bei Laufen mit Europasteg

 

 

 

Salzach - Kobinger Scheibn