70 Jahre Fischereiverein Burghausen
Am 16. Juni 2019 konnte der Fischereiverein Burghausen fast auf den Tag genau auf 70 Jahre Vereinsgeschichte zurückblicken.
Am 14. Juni 1949 hatte ein Kreis von 16 Personen um Hans Miller den Verein ins Leben gerufen.
Mit einer Vielzahl an Gästen – rund 180 Besucher konnten begrüßt werden – und einigen Ehrengästen wie Landrat Schneider, Bürgermeister Gschwendtner, Josef Ehrschwendtner vom FV Salzach Überackern und Hans-Dieter Scheibelhuber vom FV Unterer Inn wurde auf dem Gelände der Geschäftsstelle in Marktl zünftig gefeiert.
Zeitweise war kein Platz auf den Bänken mehr frei.
So übte sich Jugendwart Christian Hackl in Bescheidenheit und ging zum Essen in´s Büro. So ging es auch anderen Vereinsmitgliedern. Aber die Leute rutschen zusammen und so fand (fast) jeder sein Plätzchen. Gelegentlich vorbeiziehende dunkle Wolken hielt Petrus von seinen Jüngern fern.
In den Begrüßungsansprachen ging es viel auch um den Tierschutz, der nach einheitlicher Meinung nicht an der Wasseroberfläche aufhören dürfen. Im Gegenteil sei eine heile Fisch- und Wasserwelt für alle anderen Bereiche unabdingbar.
Bürgermeister Hubert Gschwendtner
Selbst der Landrat gestand ein, in seiner Jugend die Fischerprüfung gemacht zu haben. Leider verbiete ihm sein Tagesgeschäft und die eigene fehlende Geduld die Ausübung dieses Hobbys.
Landrat Erwin Schneider und 1. Vorstand Wolfgang Schneidermeier
Loisl und Hans von den vereinseigenen „Tollen Hechten“ spielten zünftig auf.
Bereits während der Ansprachen hatte die Küchenmannschaft um Stefan Schweiger, Erich Kühnstetter und Waltraud Kainzmeier ganze Vorbereitungsarbeit geleistet und so kam jeder Hungrige schnell auf einen vollen Teller. Leckereien wie selbstgemachte Fischpflanzerl, Räucherfisch, Gegrilltes sowie Salate fanden prompt ihre Abnehmer.
Auch für´s Dessert war gesorgt: Die Damenwelt hatte fleißig gebacken und so konnte der Nachmittag bei Kaffee und Kuchen ausklingen. Bis ca. 18 Uhr dauerte das Fest. Nicht einmal eine zwischenzeitlich für Unruhe sorgende Kaffeemaschine – immer wieder flog der FI-Schalter – konnte die Feierlaune trüben.
Die "verflixte" Kaffeemaschine
Im Nachhinein betrachtet kam die Meinung auf: das könnten wir doch jährlich machen.
Ein großes Lob wurde durch W. Schneidermeier dem Verein ausgesprochen: Die für die Festorganisation notwendigen Helfer für Aufbau, Durchführung und Abbau fanden sich reichlich ein.
Fleißige Spülhände
Bereits am Freitag waren die Vorbereitungen geleistet. Die Arbeit am Samstag war daher nicht nötig. Auch während des Festes standen genügend helfende Hände bereit und selbst am Montag konnte bereits vor Mittag „Klar Schiff“ gemeldet werden – die Überreste des Festes waren da bereits beseitigt.
Der Kassier strahlte...